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Die Rom-Exkursion der 10 A

Finanziell vorbereitet durch zweimal römische Taverne am Tag der offenen Tür, inhaltlich vorbereitet durch Referate und die Erarbeitung mehrerer Inschriften ging es am 02.05.2010 in frühester Morgenstunde, um 2.30 Uhr, endlich los: Am Sportzentrum trafen sich die Reisenden des THG und die Mitfahrer vom GAR - und es ging mit dem Bus zunächst zum Flughafen Hahn. Nach problemlosem Gepäckeinchecken und den entsprechenden Wartezeiten ging es um 6.40 Uhr endlich los. Mit lautem Krach setzte das Flugzeug gegen 8.00 Uhr dann in Rom Ciampino auf:  Herzlich willkommen in der ewigen Stadt.


Alles lief programmgemäß - nur eine Kamera war leider im Flugzeug geblieben: es war ein bisschen aufwändig, sie wiederzubekommen. Dann ging's mit dem Bus zur Villa Santa Cecilia, wo die Zimmer schon bereit waren. Die Duschen waren zwar mancherorts etwas merkwürdig, aber damit konnte man sich arrangieren.
Gegen  13.00 Uhr war dann Aufbruch zur ersten Rom-Erkundung: Von der  Station Vitinia ging's  Richtung Zentrum, Umsteigen Piramide, Umsteigen Termini, Aussteigen: Spanische Treppe (1). Von dort ging es zur Fontana di Trevi: dort gab es die erste schon bekannte Inschrift!  Die Inschrift am Pantheon (2) war leider nicht zu sehen: eingerüstet! Dort trafen wir aber in der Menschenmasse Herrn Maier, einen Latein-Kollegen, der in Sulzbach wohnt und in St. Wendel unterrichtet. Der nächste Punkt: Piazza Navona. Dort begann es dann zu regnen: also auf in den nächsten Bus, damit zur Bahn - und zurück zur Villa. Das Abendessen war zwar nicht gerade ein Hit, aber die Nudelvorspeise war gut und sättigend.


Am nächsten Tag ging es dann zeitig los: In der Kallixtus-Katakombe (3) war ein Führungstermin für 10.00 Uhr vereinbart. Von der Cestius-Pyramide aus fuhr der Bus über die Via Appia Antica , die wichtigste Konsularstraße des Römischen Reiches.
Die Führung in der Katakombe war sehr interessant - die  aus Bayern stammende  Führerin sprach sehr artikuliert und fand die richtigen Worte.
Im Anschluss daran gingen wir noch über das uralte Pflaster mit seinen deutlichen Reifenspuren der Via Appia (4) bis zum Grabmal der Metella.
Der Nachmittag gehörte dem antiken Zentrum: Kolosseum (5) und Forum Romanum. Leider ist der Zugang zum Forum direkt gegenüber vom Kolosseum mittlerweile nur noch Ausgang: von behindertenfreundlich konnte da keine Rede sein. Am Fuße des Palatin (6) entstand dann das erste Gruppenfoto.
Die Inschriften auf den drei dicht zusammen liegenden Triumphbögen hatten wir zum Teil auch schon gelesen: Päpste haben sich auf dem Konstantinsbogen „verewigt", auf den beiden kleineren, älteren Bögen findet sich noch das Original.
Nach dem Abendessen in der Villa ging's dann nach Ostia Lido. In einer Kneipe wollten wir den Geburtstag von Herrn Siewert feiern. Leider waren noch längst nicht alle Lokale geöffnet: die Promenadenstraße lag dunkel und menschenleer da. Zum Glück fanden wir doch noch ein Lokal, das uns alle aufnahm: Tische wurden zusammengestellt - und die saarländische Gruppe füllte den Raum nahezu komplett. Gegen 24.00 Uhr kamen wir zurück in unser Hotel - da waren dann doch die meisten müde (leider gab es einige störende Ausnahmen).
Am dritten Tag ging es dann wieder nach Ostia, diesmal in die antike Stadt. Dort gibt es noch sehr viele Bauwerke zu sehen: Grabmäler, Häuserzeilen, Speichergebäude, Tempel, und ein Theater (7). Leider wurde es uns verwehrt, auf de scaena richtig aufzutreten: eine professionelle Führerin meinte, das sei nicht unser Platz. Auch in Ostia gab es ein Gruppenbild (8).
Der spätere Nachmittag stand zur freien Verfügung: (Vatikan) besichtigen, shoppen, das Hardrockcafé besuchen, Eis essen...  Leider konnten nicht alle Schüler des GAR sich an die Zeitvorgaben halten: da die Bahnen sehr häufig fahren, musste eine zweistündige Verspätung nun wirklich nicht sein.
Und schon kam der vierte und letzte Tag! Nachdem alles gepackt und aufgeräumt war, die Koffer  gut platziert waren, ging's los zur letzten Tour. Das erste Ziel war die Piazza del Populo, von dort aus stiegen wir zum Monte Pincio. Leider war der Himmel verhangen und der tolle Blick über Rom damit etwas getrübt. Leider war auch die Zeit, die Villa Borghese zu erkunden, ziemlich kurz: die Schülermägen knurrten schon wieder - und statt nach einer Minute kam das italienische „fast-food" erst nach einer halben Stunde.
Nach dem Abstieg ging's quer über die Piazza del Populo vorbei an den Zwillingskirchen(9), durch die  Via del Corso zum Augustus-Monument (eingerüstet, nicht zugänglich) und dem Gebäude, von dem die Ara Pacis umbaut ist. Weiter führte der Weg zur Marc-Aurel-Säule auf der Piazza Colonna - und dann gab es eine Pause. Mittlerweile schien die Sonne wieder kräftig und so konnten wir bei strahlendem Wetter über das Trajansforum mit der Trajanssäule  zum Capitol laufen, die Dioskuren begrüßen, die Wölfin (10) suchen und einen Blick auf das  Forum Romanum (11) werfen - diesmal von der anderen Seite.
Auf dem Rückweg zur U-Bahn sahen wir noch das Marcellus-Theater, den Ianus-Bogen - und die Bocca della Verita. Das letzte der antiken „Highlights", an dem wir entlanggingen, war der Circus Maximus, der  nur noch durch seine Größe beeindruckt, da er Prunk und Pomp im Laufe der Jahrhunderte verloren hat.
Noch einmal gings zurück zur Villa, dort machten wir ein drittes Gruppenbild (12). Der Bus kam pünktlich, brachte uns sicher zum Flughafen, um 22.00 Uhr erhob sich die Boeing in den Nachthimmel und brachte uns sicher nach Hahn zurück: dort war es kalt und nass: nur mit T-Shirt bekleidete Schüler mussten schnell wärmere Kleidungsstücke aus dem Gepäck kramen.

Auch der letzte Bustransfer ging gut über die Bühne, gegen 2.00Uhr am 6. Mai kamen wir wohlbehalten am Sportzentrum in Sulzbach an, müde Eltern holten ihre noch müderen Sprösslinge ab - und dann konnten wir alle erst mal im eigenen Bett ausschlafen.
Die so lange erwartete Fahrt war nun zu Ende - und die Begeisterung, sich im E-Kurs weiter mit Latein  und der ewigen Stadt zu beschäftigen, war gestiegen. Mit Hilfe unserer vielen Bilder und der Berichte, die Schülergruppen über die einzelnen Tage geschrieben haben, werden wir uns immer wieder an diese erfolgreiche Studienfahrt erinnern können.

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